Copyright © 2016---2020 by Ruhrpottangeln.de                     Angeln im Ruhrpott Angeln bei Vollmond: Auf Zanderangeln bei Vollmond: Zander jagen und fressen bei Vollmond bevorzugt dicht unter der Wasseroberfläche. Je heller die Vollmondnacht ist, desto aktiver gebärdet sich der Zander. Angeln nach Gehör soll in ruhigen Vollmondnächten besonders effektiv sein. Dort wo klatscht und platscht wirft man einfach seinen Köder hin. Geangelt wird mit länglichen flach laufenden Wobblern. Auch der tote Köderfisch an einer Posenmontage bietet gute Chancen. Sein Duft zieht Zander bei Vollmond magisch an. Systemangler tauschen das schwere Klemmblei gegen mittleres Bleischrot aus, um den Köder dicht unter der Wasseroberfläche zu platzieren. Zander beißen besonders in der letzten Phase des abnehmenden Mondes, also wenige Tage vor Neumond, und  äußerst gut bei Neumond. In der Vollmondphase kann es ebenfalls zu sehr guten Fängen kommen. Auf Hechte bei Vollmond Angeln: Hechte lieben Vollmond! In Vollmondnächten können Nachtangler überdurchschnittlich viele Großheche überlisten. Wichtig für grandiose Fangerfolge bei Vollmond ist ein stabiler Luftdruck. Trotz bester Bedingungen kann es beim Hechtfang auch zu Flops kommen, denn die Raubfische reagieren individuell verschieden auf Lichteinfall, Windstärke und Windrichtung. Bei Wasserstand-Änderungen und Wassertrübungen verringert sich die Fangquote ebenfalls. Das gilt jedoch für jede Mondphase. Bei Vollmond auf Aal Angeln: Aale jagen bei Vollmond knapp unter der Wasseroberfläche. Die besten Fangerfolge lassen sich mit kleinen Köderfischen beim Posenangeln in der Nähe von Wasserpflanzen erzielen. Hier nächtigen die Beutefische der nachtaktiven Aale. Auch in tieferen Gewässern sollte bei Vollmond der Köder nicht unter anderthalb Meter sinken. Kleine Styroporkügelchen sorgen für den nötigen Auftrieb. Bei abnehmendem Mond verlagert der Aal seine Fressaktivitäten wieder in Grundnähe. Karpfenangeln bei Vollmond: Zum Beißverhalten der Karpfen bei Vollmond gibt es widersprüchliche Aussagen. Die eine Hälfte der Angler lässt bei Vollmond den Karpfenansitz bleiben, die andere Hälfte freut sich über die Aussicht eines sensationellen Karpfenfanges bei Vollmond. Karpfen mögen jedoch keine Wetterumschwünge, die im Frühjahr und im Herbst besonders heftig ausfallen. Deshalb liegen die ertragreichsten Vollmondnächte fürs Karpfenfischen in den Sommermonaten. Barsche: Vollmond und Luftdruck Einen starken Einfluss auf das Beißverhalten der meißten Fische haben auch Vollmondphasen. Dies ist nicht nur in den Küstengewässern mit Tideneinfluss der Fall, sondern bei allen Gewässern festzustellen. In dieser Phase werden viele Raubfische, gerade auch die kapitalen Barsche, sehr aktiv. Ein Grund dafür ist die helle Nacht, aber auch die veränderte Anziehungskraft und die feinstofflichen Schwingungen die in dieser Zeit vom Mond übertragen werden, welche eine Zunahme der mentalen Aktivität zur Folge haben (ein Grund warum viele von uns in einer Neumondnacht schlecht schlafen können). In der Zeit von 3 Tagen vor bis 1 Tag nach dem Vollmond sind die erhöhten Fressaktivitäten zu beobachten. Der Einfluss von Luftdruck auf das Beißverhalten vieler Fische ist ebenfalls nicht von der Hand zu weisen. Der Normwert des atmosphärischen Luftdrucks liegt etwa 1013 hPa (Hektopascal). Bei einem durchschnittlichen Tiefdruckgebiet sinkt dieser Wert um ca. 10 hPa auf 1003 hPa. Bei einem Hochdruckgebiet steigt dieser Wert um ca. 10 hPa auf 1023 hPa. Das Beißverhalten der Barsche nimmt unter 1013 hPa sehr stark ab während es über 1013 hPa  bei steigendem Luftdruck wieder zunimmt. Petri Heil ihr Kanalangler Udo