Copyright © 2016---2020 by Ruhrpottangeln.de                     Angeln im Ruhrpott Die Schleie: Die Schleie, auch der Schlei genannt, gehört zu den karpfenartigen Fischen und lebt überwiegend am Grund langsam strömender oder stehender Gewässer, (Brassenregion) sie steht meistens in flache, warme und krautreiche Seen. Eine Schleie kann über 20 Jahre alt werden. Die Schleie kann eine maximale Größe von ca. 70 cm länge erreichen, ihre Durchschnittslänge liegt aber bei 30 bis 35 cm. Das maximal publizierte Gewicht beträgt 7,5 kg. Die Schleie ist bei Anglern auch ein sehr beliebter Speisefisch. Sie liefert unserem Körper wichtige Nährstoffe wie z. B. Vitamin A, B2, B6, B12, Jod, wichtige Mineralstoffe und Omega 3 Fettsäuren. Schleien halten sich sehr gerne dicht am Kraut oder an Schilfbänken und unter dicht stehenden Rosenfeldern auf. Sie halten Winterruhe und deswegen sind sie zur Winterzeit vornehmlich am Bodenschlamm anzutreffen. Allerdings stellen sie die Aufnahme von Nahrung in den Wintermonaten komplett ein. Die Nahrung: Die Nahrung der Schleie besteht überwiegend aus wirbellosen Bodentieren wie Schnecken, Muscheln, Würmern und Insektenlarven. Auch pflanzliches Material wird nicht verachtet. Gerade die Schleien sind  wegen ihres schmackhaften Fleisches wird sie auch fischereiwirtschaftlich sehr stark genutzt.      Als geschätzter Speise und Angelfisch werden Schleien-Bestände durch Besatz aus Teichwirtschaften immer mehr gestützt. Seit Beginn des 20. Jahrhunderts werden durch künstliche Befruchtung der Fische und durch Auslese schnellwüchsiger Tiere gute Erfolge   in der Schleienzucht erzielt. Die Köder: Beim gezielten Angeln auf große Schleien sollte man auch große Köder anbieten. So schaltet man die Kleinfische aus, die sonst  die Köder vom Haken fressen würden. Gutes fangen von Schleien ist mit Boilies von 14er bis 16er in der Geschmacksrichtung von Muscheln möglich. Die Klassiker sind und bleiben Mist-, Tauwürmer, Maden und Caster. Diese Naturköder bietet man mit den aktiven Angelmethoden z. B. mit dem Wagglern oder das Feederfischen an. Neben Würmern und Maden kann man auch mit Dosenmais anfüttern und angeln. Auch künstliche Köder gibt es, mit Gummi und Plastik kann man auch seine Schleien fangen. Viele Kunstköder gibt es für Schleien in sehr attraktiven Farben. Angel ich in sehr klaren Gewässern auf Schleien, ist ein gelber und roter Pop-up-Mais Köder für eine Schleie unwiderstehlich. Dass Schleien am Angelplatz sind, erkennt man sehr oft daran, dass Luftblasen an die Wasseroberfläche steigen, wenn sie am Grund auf Nahrungssuche sind. Zum Schluss noch ein Interessanter Beitragsfilm über das Schleien Angeln. https://www.youtube.com/watch?v=-9ATIVDNcIc Petri Heil ihr Kanalangler Udo