Copyright © 2016---2020 by Ruhrpottangeln.de                     Angeln im Ruhrpott Der Zander: Der Zander ist einer der beliebtesten Zielfische in der Sportangelei. Der Zander auch, Hechtbarsch, genannt, gehört zur Familie der Barsche. Er ist der größte im Süßwasser lebende barschartige Fisch Europas. Er hat einen langgestreckten, spindelförmigen Körper. Als Vertreter der Barschartigen hat der Zander zwei Rückenflossen, die Vordere mit Stachelstrahlen und die Hintere mit Gliederstrahlen. Der Kopf ist zugespitzt, das Maul tief gespalten. Darin stehen ungleichmäßig die langen, spitzen Fangzähne. Der Zander lebt als Raubfisch in langsam fließenden Flüssen, Kanälen und Seen. Er findet sich im Elbe, Oder - und Donaugebiet und inzwischen auch durch Besatz im Rhein, Mosel, Lippe und Wesergebiet wieder. Er lebt in tieferen trüben Gewässern, er ist ein Fisch mit sehr schnellen Wachstum. Er jagt kleinere Fische wie Rotaugen, Güstern, Barsche, Ukelei oder Grundeln. Zander bevorzugen große Gewässer mit Tiefen von wenigstens vier bis fünf Meter für ihre jagt auf Beutefische. Die mittlere Länge beträgt 40-50 cm. In seltenen Fällen wird er bis 1,30 m lang und erreicht dabei ein Gewicht von bis zu 19 kg. Er kann 10 bis 20 Jahre alt werden. Er jagt sehr gerne in den frühen Morgenstunden oder wenn es langsam dunkel wird am späten Abend. Der Zander erhält gegenüber dem Hecht zunehmende Bedeutung als Raubfisch, als Beutefisch hat er sich in den Kanälen und Flüssen von NRW auf die Grundel so richtig eingeschossen. Ich selber angel sehr gerne mit einer Kesslergrundel am Drillingshaken im Duisburger Hafen und Rhein auf Zander. Auch mit künstlichen Ködern ist der Zander gut zu beangeln. Mit an der Jahreszeit angepasste Größen von Twistern, Wobbler, Gummifisch am Jighaken oder an der Dropshot Montage. Er geht aber auch an große Blinker und Spinner die im Wasser richtige starke Druckwellen erzeugen und ihn so zu einem Anbiss verleiten. Fressverhalten und Jig-Technik beim Zander angeln. Beim Fressen reißt ein Zander kurz vor dem Einholen der Beute sein Maul blitzartig auf, wodurch in der Mundhöhle des Zanders ein Unterdruck entsteht und der Beutefisch regelrecht eingesaugt wird. Man braucht beim Zanderfischen also eine Methode, bei der der Köder nicht an der gespannten Schnur, sondern schwebend präsentiert wird, sodass der Räuber diesen problemlos inhalieren kann. Genau für solche "schwebende" Köder-Präsentation wurde die sogenannte Jig-Technik entwickelt. Wobei in regelmäßigen Abständen der Köder "hüpfend" über den Grund präsentiert wird. Durch 2 Umdrehungen an der Rolle kurbeln wir zeitgleich die lose Schnur ein und halten sie so in der Absinkphase immer auf Spannung. Die folgend entstehende Absinkphase ist der Moment, in dem die meisten Bisse erfolgen. Die Typischen Zander Hot Spots in den Kanälen sind: 1) Der Übergang von Spundwänden zu Steinpackungen 2) Verbreiterungen oder Verengung der Fahrrinne 3) Kanal-Kurven - Übergänge zu Bächen 4) Häfen und Hafeneinfahrten 5) Einläufe oder Schleusen 6) Schiffsanleger Poller mit Steg Jede Stelle, an der Bewegung im Wasser herrscht und Strömung entsteht, ist ebenfalls ein top Hot Spot im Kanal. Dort lohnen sich immer ein paar Würfe, die dich zu deinem nächsten erfolgreichen Zanderfang bringen können. Der Zander ist ein Fisch, auf den es sich immer zu Angeln lohnt. Zum Schluss noch ein Interessanter Beitragsfilm über das Zander Angeln. https://www.youtube.com/watch?v=4Au1u43LYKw Petri Heil ihr Kanalangler Udo.