Copyright © 2016---2020 by Ruhrpottangeln.de                     Angeln im Ruhrpott Der Barsch: Der Flussbarsch, ist ein in ganz Europa vorkommender Süßwasserfisch. Typisch sind seine geteilte Rückenflosse (typisch für viele Barschartige Fische), sowie die rötliche Färbung der Brust- und Bauchflossen. Beide Rückenflossen (besonders die vordere) sowie die Afterflosse sind mit spitzen Stachelstrahlen (Hartstrahlen) ausgestattet. Die Laichzeit erstreckt sich von März bis Juni. Abgelaicht wird an flachen Uferstellen. Als Jungtiere leben die Flussbarsche in Schwärmen und ernähren sich von Plankton und Kleintiere wie Insektenlarven, Würmer und Kleinkrebse. Als Erwachsene spezialisieren sie sich mehr auf Fischbrut und Jungfische (Rotaugen, Lauben). Die Durchschnittsgröße des Barschs liegt bei 15 cm bis 30 cm, unter idealen Wachstumsbedingungen kann er aber auch über 60 cm lang und über 10 kg schwer werden. Der Barsch zeigt sich sehr anpassungsfähig, wenn es um seinen Lebensraum geht. Sind in einem Gewässer grundsätzlich Barsche vorhanden, kann man sie durchaus sowohl im tiefen Wasser als auch im Freiwasser und in Krautflächen finden. Die Fische schätzen dabei aber ohne Frage auch eine gewisse Deckung, die sie sowohl vor anderen Räubern schützt als auch ihnen selbst gute Ausgangspositionen für Jagdversuche bietet. Eine solche Deckung finden die Barsche zum Beispiel an Gewässerstellen, die unvermittelt in die Tiefe abbrechen, wie Spundwände, oder unter Gewässervegetation und in der Nähe von Pfeilern, die Brücken oder Stege halten. An solchen Gewässerstellen lohnt es sich für den Angler also besonders, dem Barsch nachzustellen. Um über den Winter zu kommen, müssen Barsche aber auf jeden Fall tiefe Gewässerabschnitte aufsuchen. Die Barschköder: Alle Fische, die als Beute infrage kommen, müssen aber selbstverständlich der Größe des Barsches angepasst sein. Dies gilt auch für die Köder, die man beim Angeln auf Barsch verwenden möchte, wobei mitunter auch zu groß dimensionierte Köder noch unverhofften Erfolg versprechen können. Grundsätzlich geeignet sind sowohl Kunstköder “z. B. Spinner, Gummifisch, Wobbler, Blinker” als auch Naturköder wie Würmer und Maden. Ab und an bleiben Barsche aber auch der Nahrung treu, die sie als junge Fische bevorzugt gefressen haben. Dazu zählt nicht nur Plankton, sondern unter anderem auch Larven von Insekten. Der Angler reagiert auf diesen Umstand unter anderem mit der Verwendung von Würmern oder Maden als Köder. Barsche lassen sich im Übrigen auch gut anlocken, wenn man einmal nicht den besten Angelplatz erwischt hat. Verwendung finden dabei unterschiedliche Futter- bzw. Lockmischungen, deren einzelne Bestandteile zum Beispiel Paniermehl, Erde, Würmer, Eierschalen oder Fischschuppen oder fetzen sein können. Der Flussbarsch gehört aufgrund seines mageren und grätenarmen hellen Fleisches in Deutschland zu den wichtigsten im Süßwasser vorkommenden Speisefischarten aus Wildfang er wird von Fischern, Anglern und Köchen gleichermaßen geschätzt. Zum Schluss noch ein Interessanter Beitragsfilm über das Barsch Angeln. https://www.youtube.com/watch?v=alO1okF3q94 Petri Heil ihr Kanalangler Udo