Copyright © 2016 ---2020 by Ruhrpottangeln.de                     Angeln im Ruhrpott Die Barbe: Die europäische Barbe gehört zu den Karpfenartigen Knochenfischen. Die Barbe lebt gesellig in sauerstoffreichen, klaren Fließgewässern wie dem Rhein und der Lippe in NRW mit sandigem oder kiesigem Bodengrund. Sie ist Leitfisch des Mittellaufs unserer Flüsse, der nach ihr benannten Barbenregion. Barben befinden sich bevorzugt in der starken Strömung über dem Gewässergrund, wo sie sich zwischen Wasserpflanzen und im Winter unter großen Steinen oder in kleinen Höhlungen aufhalten. Barben werden 30 bis 50 cm groß, maximal bis zu 100 cm. Die Barbe geht nachts auf Nahrungssuche. Sie frisst Fischlaich, Insektenlarven, Muscheln, Schnecken, Würmer und in geringem Maße pflanzliche Kost. Größere Barben fressen gelegentlich auch kleinere Fische. Die Barbe kommt wegen ihrer Häufigkeit und wohlschmeckenden Fleisches fast bei jedem Angler schon mal auf den Mittagstisch. Die Barbe ist ein sehr Grätenreicher Fisch. Achtung!!!  Vorsicht ist geboten zur Laichzeit der Barbe, dann ist der Laich und das umgebende Fischgewebe des Rogners giftig und verursacht starken Durchfall und Erbrechen bis zu schweren Vergiftungen! Die Barbenlaichzeit ist von Mai bis Ende Juli je nach Wassertemperatur. Die Barbe ist in der Sportfischerei sehr beliebt, weil sie an der Angel ein sehr starker Kämpfer ist. Barben lassen sich mit der Grundmontage zwischen 40g und 150g Wurf-Blei oder mit schweren Futterkorb beangeln, schwieriger ist der Fang mit der Posenmontage, weil die Barbe sehr oft in der starken Strömung steht. Die Köder: Barben Angler versuchen sie mit verschiedenen Ködern an den Haken zubekommen. Ich selber bevorzuge sehr gerne Käse, (junger Gouda) Mais, Maden, Bienenmaden, Hühnerleberstückchen, Frühstücksfleisch in Würfel geschnitten aber auch den Dendrobena und kleine Mistwürmer können sie zu einem Biss verleiten. Ich sammle auch das Öl aus den Thunfischdosen und tauche meine Maden und Würmer sehr gerne in das Öl ein um noch einen intensiveren Geruch des Köders im Wasser zu erzeugen. Da Wasser und Öl sich nicht verbinden, bleibt das Öl sehr lange am Köder erhalten wobei es eine sehr intensive Duftspur im Wasser hinterlässt. Zum Schluss noch ein Interessanter Beitragsfilm über das Barben Angeln. https://www.youtube.com/watch?v=alO1okF3q94 Petri Heil ihr Kanalangler Udo